Glossar

Helladaption

Die Helladaption ist der Anpassungsvorgang von niedriger zu höherer Leuchtdichte, insbesondere vom Nachtsehen oder Dämmerungssehen zum Tagessehen. die Helladaption verläuft wesentlich schneller als die Dunkeladaption, aber auch sie stellt einen zeitlichen Anpassungsvorgang dar, der 30min bis 60min dauert und in mehreren Phasen verläuft. Die erste Phase äuft als nervöser Anpassungsvorgang innerhalb von 0,05s ab. Dabei reduziert sich die Empfindlichkeit der Netzhaut schlagartig auf 20%. Sie umfasst die gesamte Netzhaut. Die zweite Phase verläuft langsam durch Änderung des photochemischen Gleichgewichts zwischen den Sehstoffen und ihren Zerfallsprodukten; sie beschränkt sich nur auf die belichteten Netzhautstellen. Der Maximalwert ist deshalb erst nach etwa einer Stunde erreicht.

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